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Fortbildung durch Job-Shadowing: Einblicke in belgische Schulen

Fortbildung durch Job-Shadowing: Einblicke in belgische Schulen

Vom 24. – 26.02.2026 hatten wir die Gelegenheit, im Rahmen des von der europäischen Kommission geförderten Job-Shadowing-Programms Einblicke in die Arbeit dreier belgischer Schulen zu erhalten.  Die perfekt organisierten Besuche im Sint-Jozefinstituut in Kontich, im Sint-Michielsinstitut in Keerbergen und im Kardinaal van Roey-Instituut in Vorselaar dienten dem Austausch über die Schulsysteme, innovative Lehrmethoden und zukünftige Kooperationen.

Während des dreitägigen Programms lernten wir bei Rundgängen durch die Schulen die verschiedenen Bildungsmöglichkeiten der dreigliedrigen belgischen Sekundarstufe kennen. Ein weiterer Fokus des Besuchs lag auf digitalen Unterrichtsinhalten und dem Einsatz moderner Technologien im Klassenzimmer. Bemerkenswert war dabei die Tatsache, dass alle Schülerinnen und Schüler mit Laptops ausgestattet waren und die Lehrkräfte den Unterricht und die Prüfungen mit Hilfe eines schulübergreifenden einheitlichen Tools vorbereiten und durchführen konnten. In diesem Zusammenhang lernten wir nützliche KI-Tools für die Unterrichtsvorbereitung und den Einsatz mit Schülerinnen und Schülern kennen.

Die Hospitationen im Englisch- und Wirtschaftsunterricht boten interessante Einblicke in die belgischen Lehrmethoden. Besonders beeindruckt hat uns die Vielsprachigkeit und Aufgeschlossenheit der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler in den Klassen der oberen Jahrgänge, die uns zuliebe den Wirtschaftsunterricht auf Englisch durchgeführt haben.

An dieser Stelle möchten wir unseren belgischen Kolleginnen und Kollegen nochmals für die tolle Organisation, die Gastfreundschaft, die vielen netten Kontakte und die anregenden Gespräche danken. Wir freuen uns schon auf den baldigen Gegenbesuch von zwei belgischen Kolleginnen.

Susanne Dettmer und Oliver Döhring

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der NABIBB wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.